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Gewässerqualitätsziele Küste

Die Kopplung der Modelle MONERIS (Einzugsgebietsmodell des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie in Berlin) und ERGOM (Ostseemodell des Leibniz-Institutes für Ostseeforschung Warnemünde) bildet eine geeignete Möglichkeit, um historische Gewässerzustände nachzuvollziehen, aktuelle Entwicklungen zu verstehen und zukünftige Entwicklungen abzuschätzen. Im Rahmen von Szenario-Simulationen können die Auswirkungen von Landwirtschaft- und Umweltpolitik sowie einzelner regionaler Managementmaßnahmen in ihrer Wirkung auf die Flüsse, Küstengewässer und das Meer evaluiert werden.

Im Rahmen des Projektes IKZM-Oder (BMBF) wurden erste Simulationen mit dem Modellsystem für das Einzugsgebiet der Oder und die dazugehörige Küstenregion durchgeführt. Im Projekt AMBER (BONUS) wurden diese Arbeiten erfolgreich fortgesetzt und die Modelle weiterentwickelt. Das Projekt RADOST (BMBF) hat eine räumliche Ausweitung des Modellsystems für die gesamte deutsche Ostseeküste ermöglicht. Dadurch ergeben sich speziell bei der Umsetzung des Europäischen Wasserrahmenrichtline und des Aktionsplans für die Ostsee (Baltic Sea Action Plan) der Helsinki Kommission zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Im Mai und Juli 2010 fanden Gespräche mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek und dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LUNG) in Güstrow statt, um den konkreten Forschungsbedarf und Nutzungen des Modellsystems zu diskutieren. Die Ableitung von konsistenten Gewässerqualitätszielen für die Ostsee und ihre Küstengewässer wurde als eine zentrale Herausforderung angesehen.

Diese Seite dokumentiert den sich daraus ergebenden Diskussionsprozess, Ergebnisse, Aktivitäten und relevante Veranstaltungen.